So, 21. Oktober 2018

5:1-Kantersieg

25.03.2018 16:08

Blau-Gelbe Absage an violette Träume

Alles war angerichtet für ein feines Stadt-Derby zum Frühjahrsauftakt in der Salzburger Liga. Die Sonne strahlte über Salzburg, 1500 Fans wollten sich das Traditionsduell zwischen Violett und Blau-Gelb nicht entgehen lassen. Sportlich wurde es aber einseitig, am Ende fügte der SAK dem Stadtrivalen eine 5:1-Klatsche zu.

Dabei jubelten erst die Gastgeber, brachte doch Purkrabek das Team von Neo-Coach Schaider per Halbvolley aus 20 Metern in Führung. Doch der Fluch der neuen Austria, welche die Nonntaler daheim noch nie schlagen konnte, setzte sich fort. Feiser gelang postwendend der Ausgleich, dann drehte Jukic per Doppelpack auf. Wunderschön: Das 2:1 leitete der Routinier im Doppelpass mit Alterdinger (traf zum 3:1) ein, der die Abwehr per Ferse narrte. Mit dem 4:1 im Finish machte der Neo-SAK-Knipser alle violetten Hoffnungen zunichte. „5:1 war am Ende zu hoch, der Sieg aber sicherlich verdient“, meinten die Coaches Schaider und Fötschl im Anschluss unisono. „Wir haben es nicht geschafft, noch ranzukommen. Die Enttäuschung ist sehr groß“, war Schaider sichtlich geknickt.

Eugendorf verlor Anschluss an die Spitze
Indes brauchte Leader Bischofshofen nach Torraub-Rot für Switil gegen Bürmoos in Überzahl lange, ehe der Torbann brach. Auch da traf der Neuzugang: Barnjak markierte die Führung im Nachsetzen, das 2:0 dann mit einem direkten Freistoß. „Zum Glück ist alles gut gegangen“, war Trainer-Neuzugang Heissl erleichtert. Von den Verfolgern mühte sich Neumarkt in der Sonntagsmatinee bei Union Hallein zu einem 1:0-Sieg. das Goldtor gelang Verteidiger Ettlmayr nach einem Corner. „Das Ziel ist erreicht. Wir sind ja unter Druck gestanden nach der Niederlage gegen Zell“, gab sich Betreuer Miro Bojceski zufrieden. Mitverfolger Eugendorf ließ indes bei Heimmacht Kuchl, das als einziges Team daheim noch unbesiegt ist, Federn. Ein Doppelschlag nach haarsträubenden Fehlern stellte die Weichen früh auf Sieg für die Gastgeber, noch vor Seitenwechsel machte Bachleitner mit einem direkt verwandelten Eckball (!) alles klar.

Walter Hofbauer
Walter Hofbauer

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