Der Eisbullen-Express rollt weiter unaufhaltsam nach unten. Bis Mittwoch können sich Salzburger nun einen neuen Plan überlegen. Mit Ljubljana wartet dann der nächste starke Gegner. Trainer Alan Letang hat indes nur Durchhalteparolen zu bieten.
Wie tief können die Eisbullen noch fallen? Diese Frage muss man sich in der aktuellen Situation stellen. Tabellarisch geht nicht mehr viel. Nur das abgeschlagene Tabellenschlusslicht Vorarlberg liegt hinter dem Krisenklub. Statt Meisterkampf heißt die neue Realität in Salzburg unteres Mittelfeld. „Es passt im Moment einfach gar nichts zusammen“, sagte ein ratloser Peter Schneider nach dem 0:6 gegen Linz, der nächsten Blamage.
Das Wichtigste ist sich mental zu erholen. Wir müssen aneinander glauben, uns gegenseitig helfen.
Salzburg-Trainer Alan Letang
Nach elf Ligaspielen steht fest: Der erhoffte Aufschwung nach dem Viertelfinal-Aus 2025/26 blieb aus, die Talfahrt geht unaufhaltsam weiter. Sonntag haben die Eisbullen spielfrei und können sich bis Mittwoch (da wartet mit Ljubljana der nächste starke Gegner) überlegen, wie sie wieder konkurrenzfähig werden wollen. Trainer Alan Letang, der im Sommer übernahm und eine Pleite nach der anderen zu verantworten hat, meinte: „Das Wichtigste ist sich mental zu erholen. Wir müssen aneinander glauben, uns gegenseitig helfen. Wir müssen arbeiten, als Mannschaft zusammenhalten.“
Klassische Durchhalteparolen eben. Doch mit solchen Resultaten kann sich kein Cheftrainer der Welt, schon gar nicht bei einem Klub mit Meisteranspruch, lange halten . . .
ICE Hockey League: Milano – Fehervar 3:4 n. V. (1:0, 0:1, 2:2). 1:0 (9.) Colle, 1:1 (37.) Farren, 2:1 (44.) Pietroniro, 2:2 (46.) Cheek, 2:3 (54.) Erdely, 3:3 (60.) Grant, 3:4 (62.) Cheek. – Sonntag: VSV – Pustertal (13.30), Ferencváros – KAC (15.30), Milano – Fehervar (17), Innsbruck – Ljubljana (17.30), Bozen – Linz (18).
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