Die fünf Sonntagspartien des 12. Spieltags der Salzburger Liga brachten einen klaren Sieger. Der hört auf den Namen Straßwalchen. Denn während der Leader sich durch das 4:1 in Siezenheim einen Drei-Punkte-Polster auf Bürmoos erarbeitete, gelang von den Verfolgern einzig Puch ein Dreier.
Los ging‘s an diesem Sonntag mit dem Gastspiel von Eugendorf in Golling. Die Flachgauer hatten 13 der letzten 18 Ligaduelle in den jüngsten 14 Jahren für sich entschieden, dabei nur eine einzige Partie verloren. Diesmal kam die zweite Niederlage dazu. Zwar glich Feiser per feinem Freistoß das 0:1 durch Poindl aus. Nach der Pause legten aber nur mehr die Hausherren nach – Hofer traf per Foulelfer, Mitterlechner per Heber vom Sechzehner. „Wir haben sehr diszipliniert gearbeitet und umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, schnurrte Coach Philip Buck. Eugendorfs Florian Königseder fand: „Sie haben diese ein bis drei Prozent mehr auf den Platz gebracht. Es kann auch 8:5 ausgehen.“
Sieg bei Comeback von Knipser
Parallel krönte sich Straßwalchen zum alleinigen Tabellenführer nach Punkten. Hechenblaikner verkürzte nach Wiederanpfiff unmittelbar nach dem 0:2. „Dann haben wir aber einen Sitzer auf den Ausgleich ausgelassen“, berichtete Trainer Felix Auinger. Der verhalf Ex-Profi Philipp Sturm (beruflich eingeschränkt) zum Comeback von der Bank. Das tat aber auch Straßwalchen-Dompteur Maxl Scharrer mit dem länger verletzten Knipser Mathias Chudoba, der exakt einen Monat gefehlt hatte. Am Ende siegten die Gäste klar mit 4:1, liegen nun drei Punkte vor Bürmoos. „Am Ende hätte es sicher deutlicher werden können“, befand Scharrer.
Apropos Scharrer: Der begab sich unmittelbar im Anschluss an seine einstige Wirkungsstätte nach Seekirchen, sah dort die zweite Hälfte der Verfolgerpartie zwischen den heimischen Juniors und Anif. Zu seinem Glück endete das Spiel 1:1. Ibertsberger glich nach ewigem Gestocher das frühe 0:1 durch Hödl aus. Das vermeintliche Siegtor durch Feldinger wurde wegen Abseits aberkannt. „Nach den Niederlagen zuletzt hat das der Mannschaft aber gut getan“, wollte Seekirchen-Coach Patrick Schöberl das Positive hervorheben.
Aus der oberen Hälfte siegte sonst nur Puch
Während sich Bramberg und der SAK in einer weitgehend ereignislosen Partie torlos trennten, in der die Heimischen zweimal vergeblich auf Strafstoß pochten, siegte von den Spitzenverfolgern einzig Puch. Sorda ebnete per Doppelpack den Weg zum 4:2 gegen Aufsteiger ATSV Salzburg. „Glanzlos, aber wichtig, dass Straßwalchen nicht ganz davonzieht“, sah es Trainer Daniel Buhacek. Auf der Gegenseite sah Übungsleiter Milan Pavlovic vergebene Chancen zu Beginn auf mehr. „Da waren wir nicht so rigoros wie die Pucher, aber sonst hat die Mannschaft gut mitgespielt.“ Bitter: Nach Missverständnis mit dem Unparteiischen zog der zweimal Gelb – Auschluss in der Nachspielzeit. „Wenn jemand Respekt fordert, soll er andere genauso respektvoll behandeln“, wähnte sich Pavlovic im falschen Film.
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