Die anhaltende Trockenheit bringt auch im Herbst noch viele Probleme mit sich – vor allem auch für Almwirte. So rückten am Samstag die Freiwilligen Feuerwehren aus Werfenweng und Bischofshofen gemeinsam zur Söldenhütte aus, um dort die Nutzwasserzisternen zu befüllen.
Was tun, wenn in den Bergen das Wasser ausgeht? Im Pongau haben sich am Samstag gleich zwei Feuerwehren auf den Weg zur Söldenhütte im Werfenwenger Gemeindegebiet gemacht, um die Zisternen für Nutzwasser aufzufüllen. Die Hütte selbst liegt auf 1526 Metern Seehöhe – und kann mit schweren Fahrzeugen nicht erreicht werden.
Also ging es für die Floriani mit dem Lkw so weit wie möglich in die Berge. Etwa 300 Meter vor der Hütte war dann Schluss. Den restlichen Weg wurde das Wasser durch eine Zubringerleitung gepumpt. Dadurch kann die Schutzhütte noch bis Anfang November in Betrieb bleiben.
Besonders herausfordernd war die steile und enge Zufahrt. Vor Ort gab es keine Möglichkeit, mit dem Tanklöschfahrzeug umzudrehen. Nach dem Hilfseinsatz wurden noch weitere Hüttenwege abgefahren, um gleich zu üben und herauszufinden, wie weit die Feuerwehren mit dem schweren Fahrzeug durchkommen.
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