21.03.2018 14:34 |

Hehlerei

Nach Einbrüchen teure Smartphones verhökert

Dreister geht’s wohl nimmer! Mit Handys im Wert von 75.000 Euro, die er bei Einbrüchen in Hermagor und Wolfsberg erbeutet hatte, hat ein Bosnier (30) unter falschem Namen und mit falschen Dokumenten ein Gewerbe angemeldet und die heiße Ware verhökert. Nach Hinweisen aus Kundenkreisen klickten für den Ganoven jetzt die Handschellen.

Der 30-jährige Bosnier hat von Dezember 2016 bis Februar 2017 in Handyshops in Hermagor und in Wolfsberg eingebrochen. Durch Einschlagen der Auslagenscheiben verschaffte sich der Mann Zutritt zu den Geschäften und nahm nur hochpreisige Handys sowie Zubehör mit. „Er hat in zwei Geschäfte in Hermagor eingebrochen. In Wolfsberg hat er zweimal den gleichen Laden geplündert“, berichtet Oberst Gottlieb Türk vom Landeskriminalamt.

Mit gefälschten Dokumenten hat der Mann dann in Wien ein Gewerbe angemeldet und das Diebesgut unter falschem Namen in diversen Handyshops und auf dem Schwarzmarkt verkauft. Der Wert der heißen Ware – insgesamt allein an die 80 Smartphones – beläuft sich auf 75.000 Euro.

„Wir sind ihm nach umfassenden Ermittlungen anhand von Spurensicherungen und durch Nachverfolgung von verkauften Telefonen auf die Spur gekommen und konnten ihn nach Ausstellung eines Haftbefehles letztendlich in Klagenfurt festnehmen“, so Türk.

Der Mann wurde in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert.

Claudia Fischer
Claudia Fischer

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