Nach Sturz in Nacht

Parksheriffs retten Linzer vor drohendem Kältetod

Oberösterreich
06.03.2018 18:23
Porträt von krone.at
Von krone.at

An einem eiskalten Abend in Linz wurden zwei Mitglieder des Ordnungsdienstes zu Lebensrettern: Ein 60-Jähriger war gestürzt und blieb dann regungslos zwischen Gehsteig und einem parkenden Auto liegen. Das Duo bemerkte das Unglück, leistete Erste Hilfe und bewahrte das Unfallopfer auf diese Weise vor dem Kältetod.

Allein im Februar absolvierte der Ordnungsdienst des Magistrates 1642 Einsätze, wobei die Überwachung der Kurzparkzonen an erster Stelle lag. Doch der aktuellste Einsatz war wohl der Wichtigste, ging es doch um ein Menschenleben.

Bei Minusgraden war ein betrunkener 60-Jähriger am Freitagabend im Bereich der Liebigstraße gestürzt, blieb zwischen Gehsteig und einem Auto liegen.

Kopfwunde entdeckt
 Zum Glück kamen kurz nach 21 Uhr Tobias W. und Martin W. des Weges und sahen den Verunglückten. Sie wollten ihm aufhelfen, bemerkten dabei seine blutende Kopfwunde und riefen die Rettungskräfte. Bis zu deren Eintreffen leisteten sie dem Opfer Erste Hilfe. „Unsere Mitarbeiter haben alle einen Erste-Hilfe-Kurs“, weiß Mario Gubesch vom Ordnungsdienst. Die beiden Lebensretter geben sich nach ihrer Hilfeleistung bescheiden: „Da zu helfen, war ja selbstverständlich.“

Johannes Nöbauer, Kronen Zeitung

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