1. Verwende ein sicheres Passwort
Verwende Passwörter, die aus einem Mix von mindestens acht Ziffern, Buchstaben oder Sonderzeichen bestehen. Verzichte auf Begriffe, die im Wörterbuch stehen oder leicht zu erraten sind, etwa der Name deines Partners oder Haustieres. Tausche deine Passwörter regelmäßig aus und benutze für jede geschützte Anwendung ein anderes Login (mehr zum Thema Passwort-Wahl in der Infobox).
2. Nutze nur vertrauenswürdige Computer
Vergewissere dich, dass nur Personen deines Vertrauens deinen Computer nutzen oder verwalten und wickel niemals Bankgeschäfte über nicht vertrauenswürdige Computer - beispielsweise aus einem Internetcafé während des Urlaubs - ab.
3. Halte deinen PC auf dem neuesten Stand
Nur gepflegte und gewartete Computer sind gute Computer - das Betriebssystem sollte daher in regelmäßigen Abständen mit den neuesten Updates und Patches versorgt werden. Gratis-Tools wie der "Personal Software Inspector" von Secunia (siehe Infobox) helfen, Anwendungen auf dem neuesten Stand zu halten. Ob sämtliche Sicherheitslücken deines Browsers gestopft sind, kannst du mit Hilfe eines Browser-Crashtest herausfinden (siehe Infobox).
4. Schütze dich mit Sicherheitssoftware
Verwende ein aktuelles Virenschutzprogramm mit automatischen Updates von Virensignaturen gegen Spyware, Viren und Trojaner und installiere eine Firewall zum Schutz deines Computers. Kostenlose Programme wie der Virenschutz "AntiVir" von Avira, der Malware-Scanner "Spybot" oder die "Zone Alarm"-Firewall bieten bereits einen guten Basis-Schutz.
5. Behandle persönliche Daten vertraulich
Gib deine PIN- und TAN-Nummern nur auf der überprüften Online-Banking-Seite des Geldinstituts ein, zu dem eine Kontoverbindung besteht. Niemals dürfen diese vertraulichen Daten in E-Mails, Formularen oder unbekannten Internet-Banking Systemen eingegeben werden.
6. Gib die URL deiner Bank nur manuell ein
Folge niemals Links aus E-Mails oder von anderen Internet-Seiten zum (vermeintlichen) Online-Banking-Portal deiner Hausbank. Auch die Verwendung von Bookmarks birgt Gefahrenpotenzial, da sie von Hackern manipuliert werden können. Deaktiviere daher am besten die Auto-Vervollständigungsfunktion im Browser, um nicht versehentlich auf eine falsche Website zu gelangen, und stelle deinen Browser so ein, dass sich bei jedem Schließen automatisch sämtliche Formulardaten und der Cache löschen.
7. Achte auf eine sichere Internetverbindung
Merke dir die URL deiner Bank genau, damit du sie beim nächsten Einloggen sofort wieder erkennst. Achte auf eine verschlüsselte Verbindung, erkennbar am "https://..." in der Adressleiste des Browsers. Versichere dich zudem, dass die Verschlüsselung mittels digitalem Sicherheitszertifikat aktiviert ist. Dazu genügt ein Klick auf das Schloss-Symbol im Browser rechts unten. Wird in der Adressleiste hingegen lediglich "http://..." angezeigt, erfolgt die Übertragung von Daten unverschlüsselt und ist daher zu unsicher für Online-Bankgeschäfte. Sofern möglich, solltest du es vermeiden, persönliche Informationen über eine drahtlose Internetverbindungen auszutauschen.
8. Verwahre deine Daten an einem sicheren Ort
Verwahre deine vertraulichen Passwörter- und Bankinformationen an einem sicheren Ort - am besten im Kopf. PCs sind dafür nicht geeignet. Solltest du deine PINs und TANs dennoch auf dem Computer speichern wollen, dann nur sicher verschlüsselt in einem Passwort-Safe wie "KeePass" und niemals im Browser selbst oder auf der Festplatte!
9. Gib deine Passwörter niemals preis
Seriöse Bankinstitute, E-Mail-Provider oder Online-Shops versenden grundsätzlich keine E-Mails, in denen Kunden aufgefordert werden, vertrauliche Daten wie Passwörter, Verfügernummer, PINs oder TANs preiszugeben. Bei dieser Art von E-Mails handelt es sich immer um Betrugsversuche, weshalb entsprechende Anfragen nicht beantwortet werden sollten.
10. Prüfe deine Kontoauszüge regelmäßig
Beachte die Sicherheitshinweise deiner Hausbank und überprüfe in regelmäßigen Abständen deine Kontoauszüge auf Unregelmäßigkeiten. Gib keine Daten Preis, sobald der Verdacht auf Betrug entsteht, und melde deinen Verdacht der jeweiligen Bank-Hotline. Bei sicherheitsrelevanten Vorfällen sollte der PIN schnellstmöglich über eine sichere Verbindung geändert werden.
Gehst du den Online-Betrügern ins Netz?
Nachdem du alle Tipps gelesen hast, kannst du die Probe aufs Exempel machen: Würdest du den Online-Betrügern ins Netz gehen? Mit dem Phishing-Test von Mailfrontier kannst du es herausfinden. Doch Vorsicht: Original und Fälschung sind selbst für Experten nur schwer voneinander zu unterscheiden. Im Anschluss daran kannst du den Umgang mit dem Internet im kostenlosen Online-Training von Microsoft für sicheres Surfen (siehe Infobox) weiter schulen.









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