Dauerfrost:

Mühlviertler frieren bei der Kältewelle am meisten

Jetzt ist sie da, die große Kältewelle aus Sibirien: In der Nacht auf Sonntag schoben sich klirrend kalte Luftmassen aus Russland zu uns nach Oberösterreich, ließen das Quecksilber ins Bodenlose stürzen. Vier Tage lang wird uns der Frost im Griff haben – die Mühlviertler frieren dabei am meisten.

Genau vor einem Jahr versprach der 25. Februar ein angenehmer Vorfrühlingstag mit bis zu 9 Grad zu werden – davon kann man jetzt nur träumen. Am dicksten anziehen sollten sich die Mühlviertler, denn im Norden Oberösterreichs wird es mit bis zu -15 Grad am kältesten. Auf Platz 2 die Pyhrn-Priel-Region mit - 13, dann das Salzkammergut mit - 12 Grad. "Milder" ist es am Sonntag im Innviertel mit - 11 und im Zentralraum mit - 10 Grad.

Höhepunkt der Kältewelle am Mittwoch
Das ist aber erst der Beginn der polaren Kältewelle: „Den Höhepunkt erwarten wir am Mittwoch in der Früh, wo teilweise sogar minus 20 Grad möglich sein werden. Bis Donnerstag herrscht jedenfalls Dauerfrost, erst dann sind wieder Plusgrade möglich“, sagt ZAMG-Meteorologin Claudia Riedl. Der eisige Wind, der die Kältewelle begleitet, lässt die Temperaturen noch tiefer erscheinen.

Gefahr für Menschen mit hohem Blutdruck
Es wurde eine Wetterwarnung der Stufe 3 von 4 hinausgegeben: Der Organismus wird durch die extreme Kälte stark gestresst, die Gefäße verengen sich, was vor allem für Menschen mit hohem Blutdruck zur Gefahr werden kann. Außerdem drohen rasch Erfrierungen, wenn ungeschützte Hautpartien nicht mit Fettcreme geschützt werden.

Vier Tage lang bleibt uns die sibirische Kälte erhalten. Doch Riedl hat einen kleinen Trost: „Danach dürfen wir uns aus heutiger Sicht auf eine Kostprobe vom Frühling freuen.“

Jasmin Gaderer/Kronen Zeitung

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