Nach fünf Monaten

Nach der Festkatastrophe ist 2. Gutachten fertig

Oberösterreich
25.01.2018 05:58
Porträt von krone.at
Von krone.at

Zwei Tote, 140 Verletzte – das war die furchtbare Bilanz nach der Zeltfestkatastrophe von St. Johann am Walde am 18. August des Vorjahres. Die Rieder Staatsanwaltschaft gab sofort zwei Gutachten – wegen des Wetters und dem Zelt – in Auftrag. Die meteorologische Expertise war rasch fertig, die Zeltanalyse liegt nun vor.

„Die Gutachten über die Katastrophe von ,Saiga Hans‘ liegen nun vor. Das meteorologische Gutachten haben wir schon seit etwa zwei Monaten, die Expertise über das Zelt ist zu Wochenbeginn bei uns  eingelangt“, erklärt Alois Ebner von der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis: „Der Akt wird jetzt von der Kollegin zusammengestellt und dann zur Kontrolle an die Oberstaatsanwaltschaft weitergeleitet. Das ist  ein ganz normaler Vorgang, wie er  30 bis 40-mal im Jahr vorkommt. “

Es gibt vier „Verdächtige“
 Konkret wird, wie berichtet,  gegen vier Personen – nämlich  Bürgermeister   Gerhard Berger,  Erich Feichtenschlager,  Kommandant der  veranstaltenden  Feuerwehr Frauerscheck, sowie das Zeltverleiher-Ehepaar – wegen Fahrlässigkeit ermittelt. Mühsam für die Verteidiger: Es gibt keine Akteneinsicht.

Wetterexpertise wurde berücksichtigt
 Das Zeltgutachten soll auch deshalb fünf Monate gedauert haben, weil die  Wetterexpertise berücksichtigt wurde, erklärt dazu Anwalt Anton Ullmann.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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