Zwei dreiste Coups

Einbrecher schleppen 20-Kilo-Tresor weg

Sogar ein Sparschwein sowie einen mit Kleingeld gefüllten Keramikbären haben Einbrecher bei ihrem Beutezug im Bezirk St. Pölten mitgenommen. Die Kriminellen schleppten aber auch einen Standtresor samt teurer Silbermünzen-Sammlung davon. Ein Polizist: "Wir hoffen bei der Fahndung auf Hinweise aus der Bevölkerung." Eine andere Bande von Einbrechern scheiterte hingegen glücklicherweise bei einem Coup in einer Justizanstalt an einem Waffenschrank.
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Blitzschnell und beinahe ohne Spuren zu hinterlassen öffneten die Kriminellen in Ober-Grafendorf die Eingangstür einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus. Danach durchwühlten sie alle Räume. "Dabei entdeckten die Täter einen knapp 20 Kilo schweren Standtresor, den sie einfach mitnahmen", berichtet ein Polizist

Sparschwein ist wahrscheinlich längst "geschlachtet"
In dem Panzerschrank befand sich eine wertvolle Münzsammlung. Außerdem erbeuteten die Unbekannten eine Handkassa in Form eines Keramikbären. "Und auch das Sparschwein ist mittlerweile wahrscheinlich längst 'geschlachtet' und geplündert", vermuten die Ermittler. Spuren zu den Tätern gibt es bisher allerdings keine.

"Wir nehmen aber an, dass dieser Coup in Zusammenhang mit mehreren anderen Einbrüchen in den vergangenen Wochen steht", erklärt ein Fahnder. Er rät Hausbesitzern in der Region jetzt zu verstärkter Vorsicht: "Das Einschalten der Alarmanlage ja nicht vergessen!"

Die Polizei in Ober-Grafendorf bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 059133-3160.

Justizgebäude im Visier von Tresorbande
Eine andere dreiste Bande brach in eine Außenstelle der Justizanstalt Krems-Stein in Tal (Bezirk Krems) ein. Dabei handelt es sich um einen Gutshof mit einer Schweinezucht und einer Gärnterei, wo untertags die Häftlinge arbeiten. In der Nacht ist das Gebäude jedoch verlassen und unbewacht – genau das nützten die Täter aus, drangen durch ein Fenster in die Büroräumlichkeiten ein und schnitten seelenruhig einen Tresor auf.

Dann flüchteten sie mit dem erbeuteten Bargeld. An dem Waffenschrank mit den Dienstpistolen der Justizwachebeamten scheiterten die Einbrecher glücklicherweise.

von Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung
Symbolbild

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