Nach "Roznik"-Tod

Aufregung um Bärensalami am Benediktinermarkt

Kärnten
08.09.2009 18:42
Der illegale Abschuss von Braunbär „Roznik“ steht kurz vor der Klärung. Doch jetzt sorgt ein weiterer „Bärenskandal“ für Aufregung. Und zwar in Klagenfurt. Auf dem Benediktinermarkt ist seit kurzer Zeit nämlich Bärensalami der große Renner. Das bringt nicht nur die Bärenschützer auf die Palme.

„Da setzen sich viele Idealisten in ganz Europa für den Schutz der Bären ein, und  ausgerechnet bei uns kann man Meister Petz, zu Salami verarbeitet, kaufen!“, ärgert sich Kärntens Bärenanwalt Berhard Gutleb (Bild) nach einem Lokalaugenschein auf dem Benediktinermarkt, wo die Bärenwurst zum Kauf angeboten wird. Gutleb: „Die Behörde muss jetzt prüfen, ob der Verkauf überhaupt legal ist. Bären sind ja bei uns streng geschützt.“

Braunbär "Roznik" erschossen
Besonders makaber findet das Gutleb, weil erst Ende Mai in Kärnten ein junger Bär aus Slowenien abgeknallt worden war. Der Unbekannte, der "Roznik" illegal erlegt hatte, dürfte wohl ebenfalls vorgehabt haben, sein Fleisch zu verkaufen. Er hat den Kadaver des Tieres aber dann schnell entsorgen müssen, weil ihm schon die Polizei auf den Fersen war. 

von Hannes Wallner („Kärntner Krone“) und kaerntnerkrone.at

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Kärnten
08.09.2009 18:42
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung