Die Forstbesitzer bekommen für die Erhaltung der Bäume eine einmalige finanzielle Entschädigung aus dem ELER-Programm (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes, Anm.). Die Abgeltung ist abhängig vom Durchmesser sowie vom Zustand des Baumes und beträgt zwischen 60 und 250 Euro.
Bäume mit Metall-Plakette gekennzeichnet
Das Gehölz muss dann allerdings 40 Jahre unbeeinträchtigt und auf seinem Standort belassen werden. Die Bäume werden außerdem mittels Metall-Plakette gekennzeichnet, fotografisch dokumentiert und in einer Datenbank erfasst.
Das von 2009 bis 2011 laufende Projekt sei gut gestartet, so Falb-Meixner. "Mit unserer Arbeit im Land wollen wir nicht nur unserer Vorreiterrolle im Natur- und Umweltschutz ausbauen", meinte der Agrarlandesrat. Bisher wurden bereits 441 ausgewählte Bäume in den Natura-2000-Gebieten Leithagebirge, Geschriebenstein und Südburgenländisches Hügel- und Terrassenland außer Nutzung gestellt.
Naturtourismus soll Arbeitsplätze schaffen
Die Erhaltung der Naturschätze für kommende Generationen soll außerdem dazu dienen, über den Naturtourismus Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu sichern und Wertschöpfung für die Region zu erreichen.
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