Zwölf Platanen wären durch das Streusalz schon fast abgestorben. Nur eine Auswaschaktion des Stadtgartens hat zehn noch retten können. Wolfgang Germ: „Wenn man heuer wieder Salz streut, garantiere ich für gar nichts. Wieso gibt's da kein anderes Konzept?“
"Sicherheit geht vor"
Sein Stadtsenats-Kollege Peter Steinkellner: „Die Sicherheit geht vor. Wenn wir merken, dass nichts hilft, werden wir salzen. Erst versuchen wir es aber mit Sandstreuung. Außerdem haben wir getestet, ob der Feinstaubbinder geeignet wäre.“ Davon zeugt ein großer dunkler Fleck neben dem Lindwurm. Germ: „Ich hoffe nicht, dass jemand vor hat, dieses Zeug wirklich den ganzen Winter über auf dem Platz zu verwenden. . .“
Steinkellner: „Es geht doch nur um den Übergang in die Kramergasse. Unser Antrag, diesen Durchgang baumfrei zu halten, hat man ja abgelehnt.“ Übrigens verspricht er, dass man mit dem Salz „behutsam“ umgehen werde.
Platanen imprägnieren
Derzeit werde außerdem nach einer Möglichkeit gesucht, die Platten zu imprägnieren: „Vor allem Erbrochenes ist sehr aggressiv und greift den Stein an. Auch mit unzähligen Kaugummis müssen wir fertig werden.“
Der Ebenthaler Experte Jürgen Steiner kennt das Problem: „Der Grundfehler lag bei der ersten Imprägnierung. Ich hab’ mir das damals angeschaut und gravierende Fehler entdeckt.“ Steiner glaubt, den Neuen Platz „retten“ zu können: „Und das mit wenig Aufwand. Die Stadt könnte das sogar selbst machen.“
von Serina Babka, "Kärntner Krone"
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