03.09.2009 16:27 |

Polizist entlassen

Beamter jubelt Kollegen Medikamente unter

Über Monate hinweg hatte ein Kärntner Polizist Beruhigungsmittel in die Kaffees einiger Kollegen geschüttet - ehe der Mann aufflog! Neben der strafrechtlichen Verurteilung - drei Monate bedingte Haft und Geldstrafe von 200 Tagessätzen - hat ihm dies nun den Job gekostet. Diese Entscheidung traf der Verwaltungsgerichtshof in seinem nun veröffentlichen Urteil. Die Beschwerde des Polizisten gegen das Gerichtsurteil wurde zurückgewiesen.

Die Vorfälle ereigneten sich bereits im Jahr 2002 - der Mann hatte vier seiner Kollegen ohne deren Wissen über neun Monate hinweg Medikamente "untergejubelt".

Die betroffenen Uniformierten klagten immer wieder über rätselhafte Müdigkeitsanfälle, Übelkeit, Sehstörungen und Halluzinationen, bis einer von ihnen wegen der Beschwerden einen Arzt aufsuchte und am 20. Juni 2003 eine Blutuntersuchung den ungewollten Medikamentenkonsum aufdeckte.

Der Exekutivbeamte hat laut dem am Donnerstag veröffentlichten Gerichtsurteil seine Kollegen vorsätzlich in ihrer Gesundheit geschädigt und sich somit der teils versuchten, teils vollendeten schweren Körperverletzung schuldig gemacht.

Symbolbild

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