"Fatale Fehler"
Athen: Waldbrände gelöscht, Kritik an Regierung
Auch die konservative Zeitung "Kathimerini" übte scharfe Kritik: "Fatale Fehler und Versäumnisse" lautete der Tenor. Die Koordination zwischen den zuständigen Behörden habe versagt. "Und alles wird wieder dem starken Wind in die Schuhe geschoben", kommentierte das Blatt. Andere Blätter hoben hervor, dass die Zahlen genau zeigen, wie groß die Umweltkatastrophe war. "Mehr als zwei Millionen Bäume sind zerstört worden", hieß es.
Feuer unter Kontrolle
Die Feuer rund um die griechische Hauptstadt waren am Dienstag unter Kontrolle. Es gab lediglich noch zwei Brände, 70 Kilometer westlich von Athen in der Nähe des Fischerdorfs Porto Germeno sowie auf der Südseite der Ägäis-Insel Euböa. Bewohnte Regionen wurden nicht mehr bedroht. In der Nacht zum Dienstag hatten die Winde nachgelassen und den Einsatzkräften die Löscharbeiten erleichtert.
210 Quadratkilometer zerstört
Nach einer ersten Bilanz sind bei den Waldbränden im Norden Athens seit vergangenen Freitag etwa 210 Quadratkilometer Wald, Buschland und landwirtschaftlich genutzte Gebiete zerstört worden - das ist eine Fläche fast so groß wie Düsseldorf. Mindestens 150 Häuser wurden schwer beschädigt oder ganz zerstört. Todesopfer gab es nicht. Vor zwei Jahren waren in Griechenland bei verheerenden Waldbränden 77 Menschen ums Leben gekommen.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.