Die neue Anlage nützt die bei der thermischen Nachverbrennung von Abgasen entstehende Wärme, sie wird mit Hilfe eines Wärmetauschers in Strom umgewandelt. Dabei wird keine herkömmliche Dampfturbine eingesetzt, sondern eine sogenannte "Organic Rankine Cycle-Anlage", die nach Angaben des Unternehmens keine direkte Umweltauswirkung hat.
Das Kraftwerk wird ausschließlich mit den Abgasen der Tunnelöfen betrieben, in denen jährlich rund 50.000 Tonnen feuerfeste Steine produziert werden, und benötigt keine weiteren fossilen Energiequellen.
"Diese Technologie wurde weltweit das erste Mal bei einer Anlage dieser Art angewendet", sagte RHI-Projektleiter Christoph Stock. Nun werde geprüft, ob diese Technologie auch an anderen RHI-Standorten eingesetzt werden kann. Sieben Gigawattstunden pro Jahr werden nun im Unternehmen selbst erzeugt, das entspreche dem Bedarf von 1.400 privaten Haushalten.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.