„So viele Einsätze habe ich seit 15 Jahren nicht gehabt! Jeden Tag nehme ich bis zu 30 Anrufe entgegen“, erzählt Friedrich Kach von der Klagenfurter Berufsfeuerwehr. Auch andere Feuerwehren in Kärnten müssen jetzt ausfahren, um die Nester zu vernichten oder umzusiedeln. „Wir sind im Durchschnitt zehn Mal am Tag unterwegs“, heißt es in der Kärntner Landesalarm- und Warnzentrale.
Das milde Frühjahr und das reiche Futterangebot haben dazu geführt, dass sich die Populationen äußerst gut entwickelt haben. „Die Nester sind jetzt schon so groß wie normalerweise erst im Herbst“, weiß Wespenkenner Kach. „Natürlich schmerzt jeder Stich. Aber man sollte bedenken, dass Wespen auch nützlich sind. Sie fressen Gelsen, Bremsen und die lästigen Fliegen.“
Symbolbild
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