Veterinär Simon Knafl auf die Frage, ob man als Tierarzt nicht alles, was kreucht und fleucht, schützen und behandeln müsste: „Wespen sind für viele Menschen gefährlich, da ist das so etwas wie Notwehr.“ Und er erklärt den Bau der Wespenfalle: „Drei kurze Stücke eines dunklen Schlauchs müssen fast zur Gänze durch Löcher gesteckt werden, die zuvor oberhalb der Mitte in eine Plastikflasche geschnitten wurden.“
Dabei gelte es zu beachten, dass die Schlauchstücke innen nach oben gerichtet werden, damit Licht in die Schläuche einfallen kann. Tierarzt Knafl: „In die Flasche wird ein Fruchtsaft-Tapetenkleber-Gemisch gefüllt und fertig ist die hochwirksame Falle.“
"Erfolg ist garantiert"
Der Gedanke hinter der Erfindung: Wespen fliegen immer an die hellen Stellen der Flaschen. Der dunkle Schlauch macht ihnen den Rückflug unmöglich und der Leim stoppt zusätzlich ihre Flugfähigkeit. Nach Ansicht des Veterinärmediziners wirkt die Falle am besten, wenn sie an die zwei bis drei Meter von Menschen entfernt aufgestellt wird – und das in einem Topf. „Dann ist Erfolg garantiert – und der Sommer kann gefahrlos genossen werden.“
von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"
Symbolbild
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