Teurer "Spaß"

Villacher muss erfundenen Einsatz bezahlen

Kärnten
18.08.2009 10:14
Ein 60-jähriger Pensionist hat sich in Villach einen bösen Scherz mit den Einsatzkräften erlaubt. Der Mann hatte wegen zweier Kinder, die angeblich im Seebach trieben, Alarm geschlagen. Nach einer erfolglosen Suchaktion wurden Zweifel laut. Nun dürfte feststehen, dass es sich um eine „Idee“ im Rausch gehandelt hatte. Das wird dem Mann noch teuer zu stehen kommen!

Der fünfstündige Einsatz von 50 Villacher Feuerwehrmännern, zehn Kraftfahrzeugen, Polizeihubschrauber, Tauchern und Polizeibeamten schlägt sich nach der Tarifordnung des Landesfeuerverbandes und der Polizei mit mindestens 15.000 Euro zu Buche.

„Eine Mannstunde der Villacher Feuerwehr kostet 32 Euro“, klären die genarrten Helfer mit. Fahrzeuge und Boote, die ebenfalls eingesetzt wurden, kosten dementsprechend mehr. Und die Flugminute eines Hubschraubers wird mit 50 bis 70 Euro verrechnet.

"Spaß" im Rausch
Der Mann, der Anzeichen einer Alkoholisierung aufwies, hatte ursprünglich angegeben, einen holländisches Mädchen aus dem Seebach gerettet zu haben, ein Bub sei durch die Strömung abgetrieben worden und daher noch vermisst. 

Mehr über die erfolglose Suchaktion findest du in der Infobox!

von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"
Symbolbild

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