Die drei Alpinisten waren um 5 Uhr von der Stüdlhütte in der Gemeinde Kals zu einer Tour auf den Großglockner aufgebrochen. Sie stiegen über die Schere und das Teischnitzkees zum Einstieg des Stüdlgrates auf und wollten über diesen den Gipfel besteigen.
Dabei kamen sie jedoch äußerst langsam voran und waren gegen 18.20 Uhr rund 100 Meter unterhalb des Gipfels so erschöpft, dass sie einen Notruf absetzten mussten.
Der Notarzthubschrauber Martin 4 brach daraufhin zu einem Rettungsflug auf. Eine Bergung der Alpinisten war jedoch wegen des aufziehenden Nebels nicht mehr möglich.
Alpinisten unverletzt geborgen
Daher stieg der Hüttenwirt der Erzherzog-Johann-Hütte gemeinsam mit einem weiteren Bergführer zum Gipfelbereich auf. Gegen 22 Uhr entdeckten sie die in Bergnot geratenen Polen, die zwar stark erschöpft und unterkühlt, jedoch unverletzt waren. Sie wurden von den beiden Rettern zur Hütte begleitet, wo sie gegen 23 Uhr eintrafen.
Symbolbild
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