Die Konjunkturumfrage der Wirtschaftskammer lässt zwar einen ersten Hoffnungsschimmer in der Krise erkennen: 2011 und 2012 soll sich die Auftragslage wieder bessern. Vorerst muss Kärnten aber noch mit steigenden Arbeitslosenzahlen rechnen.
Arbeitsplätze sollen gesichert werden
„Nachdem das erste Konjunkturpaket für die Betriebe umgesetzt wurde, starten wir nun eine Offensive in den Gemeinden. Sie sollen kommunale Bauprojekte und Sanierungsarbeiten vorziehen„“ erklärt Martinz. „Der Vorzieheffekt soll helfen, Arbeitsplätze zu sichern und die Wirtschaft zu beleben.“ Gerade die Baubranche ist derzeit besonders von der Krise betroffen.
Gleichzeitig wird mit dem Konjunkturpaket auch die Forderung von Wirtschaftskammer-Präsident Franz Pacher erfüllt, dass die öffentliche Hand schneller zahlen soll: Durch die Förderung sind die Gemeinden dann in der Lage, offene Rechnungen rascher zu begleichen.
Für die nächsten fünf Jahre stellt das Gemeindereferat pro Jahr 1,5 Millionen Euro bereit. Damit sollen jeweils Investitionen in Höhe von 15 Millionen Euro ausgelöst werden. Bedingung ist, dass die Antragsstellung innerhalb eines Jahres mit einem fertigen Finanzierungsplan erfolgt. „Durch die summenmäßige und zeitliche Begrenzung soll ein Sogeffekt entstehen“, hofft Martinz. Zurückgezahlt müssen die Zuschüsse innerhalb von fünf Jahren werden.
von Waltraud Dengel, "Kärntner Krone"
Symbolbild
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