Neuer Verband

Deutsche Gamer gründen Interessensvertretung

Spiele
28.07.2009 14:33
Nach dem Amoklauf von Winnenden, bei dem ein Schüler und vermeintlicher Gamer fünfzehn Menschen erschoss, reißen Diskussionen um Spieleverbote nicht ab. Auch Absagen von LAN-Partys gab es bereits in mehreren deutschen Städten. Aus diesen Gründen haben sich nun deutsche Gamer zusammengeschlossen und eine Interessensvertretung gegründet. Der "Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler" (VDVC) soll Aufklärung in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft leisten und dabei helfen, Konflikte im "konstruktiven Dialog" zu lösen.

Ein weiteres bisher formuliertes Anliegen des VDVC ist ein wirkungsvoller Jugendschutz sowie die Förderung der Medienkompetenz in der Bevölkerung. 

Um auf möglichst breiten Rückhalt zu bauen, ist der Verband noch auf der Suche nach Partnern. Derzeit kooperiert der VDVC mit dem "erfolgreichsten" deutschen Counter-Strike-Clan "mousesports" und der Wii-Community "wiiinsider", der etwa 7.000 Wii-Gamer angehören. Laut Website des Verbandes seien die Verantwortlichen außerdem mit zahlreichen Spieleherstellern in Verhandlungen über eine Zusammenarbeit.

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