Schnell und genau

Tüftler entwickeln Hochwasser-Alarmsystem

Steiermark
24.07.2009 15:51
Stürme, Hagel, Flut – am sommerlichen Wetter-Chaos werden die Steirer noch lange zu kiefeln haben. Um enorme Hochwasserschäden vor allem in Kleinregionen zu verhindern, könnten steirische Tüftler jetzt den "Stein der Weisen" gefunden haben: Ein topmodernes Warnsystem schlägt Alarm, wenn Gefahr droht!

"AWAS-NET" heißt die im Telepark Bärnbach (der seit Jahren maßgeblich von der steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft SFG unterstützt wird) entwickelte Anti-Flut-Waffe: Messpunkte und Sonden, die in hochwassersensiblen Gebieten positioniert werden, beobachten die Wetterlage und bewerten die Intensität von Niederschlägen. Das funktioniert in enger Zusammenarbeit mit der Grazer Zentralanstalt für Meteorologie.

Anrainer werden per SMS gewarnt
Droht eine kleinräumige Überflutung, werden Bewohner und Einsatzkräfte automatisch via SMS informiert, ein Notfall-Plan tritt umgehend in Kraft. "Bislang gab es solche Prognosemodelle nur an großen Flüssen wie Donau oder Mur", berichtet Entwickler Erhard Kohlbacher der "Steirerkrone", "künftig können Garagen rechtzeitig geräumt und mobile Schutzanlagen installiert werden."

In Piber und Ligist läuft das neue Alarm-Projekt übrigens bereits mit Erfolg.

von Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"

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