Jahrelang werkte Melissa auf der Maur, bekannt als Bassistin von Courtney Love’s Band „Hole“ und den „Smashing Pumpkins“ an ihrem Solo-Debüt. Jetzt ist es heraußen und erinnert an die guten alten 90er, als Begriffe wie „Nu Metal“ noch keinen Hund hinterm Ofen hervorlockten.
Statt dessen werden die seligen Alternative-und auch Grunge-Zeiten von Melissa zitiert. Gitarren und Bassim Vordergrund, manchmal (wie am Opener "Lightning is my girl")auch Drums in der ersten Reihe - und weit und breit keine Spurvon Scratches, Samples oder Rap-Einlagen. Einfach schön!
Für die Kommerztauglichkeit von "auf der Maur"spricht natürlich auch, dass Melissa ein durchaus fotogenesMädchen ist und die Songs allesamt nicht allzu sehr vom (ehemaligen)Mainstream wegwandern. Ein nettes Album, ohne ganz großeHöhepunkte aber zum immer wieder durchhören.
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