Die Siemens VAI Metals Technologies hatte kürzlich angekündigt, bis Ende des kommenden Jahres 200 der 1.500 fix Angestellten am Standort Linz abbauen zu wollen. Die Zahl der Leasingkräfte, die bei Auftragsspitzen eingesetzt werden, ist bereits von 500 auf 350 reduziert worden. Er habe an Russwurm appelliert, "die Zahlen noch einmal zu überdenken", berichtete Pühringer nach dem Gespräch vor Journalisten in München.
Keine Verlagerung von Jobs ins Ausland
Siemens werde nur in Relation zum Geschäftsverlauf Personal reduzieren, so Trauner. Russwurm habe versprochen, dass es keine Verlagerung von Jobs nach Deutschland oder nach Asien geben werde.
Die Siemens-VAI-Belegschaft fürchtet jedoch nicht nur um ihre Arbeitsplätze, sondern auch, dass Linz seinen Status als metallurgisches Zentrum des Konzerns verlieren könnte, erklärte Pühringer weiter. Ihm sei allerdings versichert worden, dass das nicht der Fall sein werde, so der Landeshauptmann.
Archivbild
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.