Scharfe Mischung

“Underworld” – Soundtrack zeigt Zähne

Musik
21.01.2004 13:12
Nachdem das Musikjahr 2004 eher etwas zäh angefangen hat, flattern jetzt langsam die guten bis sehr guten CDs herein. Den Anfang macht der Soundtrack zum Vampir/Werwolf-Film "Underworld". Und der kann wirklich mit einigen Highlights aufwarten.
kmm
Der Film selbst ist ja eine ziemlich herbe Mischungaus "Blade", "The Crow" und "Matrix" und auch musikalisch gehtder dazugehörige Soundtrack in diese Richtung - düstererNu Metal der besten Sorte.
 
Das Album startet gleich mit "Awakening", der erstenSingle der neuen Superband "The Damning Well" - die besteht ausWes Borland (ehemaliger "Limp Bizkit"-Gitarrist), Richard Patrick(Sänger von "Filter") und Danny Lohner ("Nine Inch Nails"),der auch den kompletten Soundtrack produziert hat. Und gleichvorweg: auf das erste komplette Album von "The Damning Well" darfman sich schon jetzt freuen - "Awakening" besticht durch von altenLimp-Bizkit-Alben bekannten Mitspring-Riffs und über dieschneidende Stimme von Richard Patrick muss man sowieso keineweiteren Worte mehr verlieren.
 
Und weiter geht es mit der nächsten Premiere:Erstmals steuerte Maynard James Keenan ("Tool", "A Perfect Circle")einen eigenen Song zu einem Soundtrack bei: gemeinsam mit DannyLohner formt er für dieses einmalige Projekt die Gruppe "Puscifer".Der Song heißt "REV 22:20" und erinnert ein wenig an dieSongs von Marilyn Mansons Song aus der "Mechanical Animals"-Periode(was nicht verwundert, hatten doch da auch die Nine Inch Nailsund also Danny Lohner ihre Finger mit im Spiel).
 
Damit sind die Premieren aber noch lange nicht vorbei:es geht nämlich weiter mit einem Song von Page Hamilton -dem Sänger der legendären "Helmet" - es ist dies dererste Solo-Versuch von Hamilton, und der kann sich durchaus hörenlassen.
 
Auf Track Nummer 6 darf sich dann Altmeister DavidBowie mit einem Song aus seinem neuen Album versuchen: "Bringme the disco king" kommt allerdings nicht in der regulärenAlbum-Version, sondern in einem speziellen Mix von Danny Lohnerund Maynard James Keenan, der auf dem Song auch selbst mitsingt.
 
Auch der Rest des Albums ist nicht zu unterschätzen:neben Remixes von "A perfect circle"-Hits wie "Judith" gibt esauch noch Premieren von "Skinny Puppy" (hier wird's ein bisschenelektronisch), "Dillinger Escape Plan", "Finch" oder "The IcarusLine".
 
Krone.at-Bewertung: 9 von 10 bissigen Vampirzähnen(10 von 10 hat's nur letztes Jahr für den "Queen of the Damned"-OSTgegeben)
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