Identität geklärt
Vor dem Spital ausgesetzte Frau ist Mazedonierin
Klar ist inzwischen die medizinische Diagnose: Bei der Erkrankung der Frau handelt es sich um bösartigen Krebs. Den Zustand der schwer unterernährten Frau stuften die Verantwortlichen der Klinik weiterhin als ernst, aber derzeit stabil und nicht unmittelbar lebensbedrohlich ein.
Die Frau war in der Nacht auf Dienstag vermutlich mit einem Fahrzeug auf den Parkplatz vor der Klinik gebracht worden. Sie war in Decken eingewickelt und ist stark abgemagert. Wegen eines Leidens im Gesicht und im Wangenbereich hat sie Mühe mit dem Sprechen und dem Essen.
Aussetzern drohen bis zu fünf Jahren Gefängnis
Von Dolmetschern in verschiedenen Sprachen angesprochen, hatte die Frau nonverbal zunächst am ehesten auf die serbische Sprache und auf Mazedonien als mögliches Herkunftsland reagiert, erklärte die Polizei. Nach der Veröffentlichung eines Fotos seien rund 20 Hinweise eingegangen.
Ein Gewaltverbrechen schließt die Polizei aus. Der verhältnismäßig gepflegte Zustand der Frau lasse vermuten, dass sie zuvor einige Zeit betreut worden sei. Die Behörden ermitteln wegen Aussetzung. In der Schweiz steht darauf eine Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis.
Symbolbild
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