Der Zwischenfall stellte aber etliche Pendler auf eine Geduldsprobe, denn die Westbahnstrecke war zwischen Amstetten und St. Valentin in den Morgenstunden nicht befahrbar. Ein Schienenersatzverkehr musste eingerichtet werden. Die Busse waren jedoch heillos überfüllt - mehr als eintausend Pendler mussten auf dem Bahnhof weiter ausharren.
"Erst nach zwei Stunden fuhr dann der erste Zug wieder los", schildert ein entnervter Pendler gegenüber noe.krone.at. Laut ÖBB war das erste der vier Gleise im Bahnhofsbereich ab 9.15 Uhr wieder befahrbar. Der Schienenersatzverkehr bleibt vorerst aber aufrecht.
Achsenbruch als Unfallursache
Erste Untersuchungen haben ergeben, dass die drei letzten Waggons des Güterzugs im Bereich des Bahnhofs St. Peter in der Au (Bezirk Amstetten) wegen eines Achsenbruchs entgleist waren. "Der Lokführer hat keinen Fehler gemacht", bestätigen die ÖBB.
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