Rätselhafter Tod

Hunderte tote Pinguine in Chile angeschwemmt

Ausland
30.03.2009 15:17
Mehr als 800 tote Magellan-Pinguine sind in den vergangenen Tagen an einem Strand im Süden Chiles angespült worden, die Todesursache liegt noch völlig im Dunkeln. Jeden Tag würden neue Kadaver angeschwemmt, berichteten lokale Medien am Montag. Einigen Berichten zufolge wurden bereits 1.500 tote Pinguine gezählt.

Es komme zwar immer wieder vor, dass Pinguine in die Netze von Fischerbooten gerieten, verletzt und dann tot angespült würden. Aber eine so hohe Zahl von toten Tieren könne damit nicht erklärt werden, betonte ein Behördenvertreter.

Todesursache rätselhaft
Auf den ersten Blick gebe es keine Anzeichen, dass die Pinguine in Kontakt mit giftigen Substanzen gekommen seien. Vier Kadaver werden jetzt auf die Todesursache hin in einem Institut untersucht. Die ersten toten Vögel wurden am vergangenen Donnerstag an dem Strand angespült, die Fundstelle verteilt sich auf eine Länge von etwa fünf Kilometern. 

Der Magellan-Pinguin brütet an den Küsten Argentiniens, Chiles, Uruguays und auch auf den Falklandinseln im Südatlantik. Er wird bis zu 70 Zentimeter groß und hat ein Gewicht von etwa vier Kilogramm.

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