Der 40-jährige Schmuckhändler war nach Geschäftsschluss immer wieder in die Steiermark gefahren und hatte sich während der Dämmerung in den Bezirken Radkersburg, Leibnitz, Graz-Umgebung und Weiz Wohnhäuser und Wohnungen ausgesucht, deren Bewohner nicht daheim waren. Über Terrassentüren oder Fenster drang der Mann ein und stahl Schmuck und Bargeld.
Schmuck in Slowenien weiter verarbeitet
Von den gestohlenen Schmuckstücken entfernte er fachmännisch die Edelsteine und ließ das Bruchgold in Slowenien zu Feingold verarbeiten. Das Feingold oder Granulat verkaufte er anschließend in der Steiermark bei diversen Verkaufsstellen. Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit schöpfte niemand Verdacht. Allein im Februar 2009 verkaufte er auf die Weise Feingold im Gesamtwert von 21.000 Euro. Die entsprechenden Verkaufsbelege konnten in seinem Auto sichergestellt werden.
Zehn weitere Delikte offen...
Ebenfalls bei seiner Festnahme wurden von den Polizeibeamten im Fahrzeug 88 Edelsteine, Bargeld und umfangreiches Einbruchwerkzeug sichergestellt. Der Verdächtige zeigte sich zu den zwischen Oktober 2008 und Februar d.J. verübten 17 Delikten geständig. Die Ermittlungen zu zehn weiteren Einbrüchen, die dem Täter zugeordnet werden können, sind noch nicht abgeschlossen.
Symbolbild
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