So, 23. September 2018

Wie im UFO

03.02.2009 15:10

3D-Displays halten Einzug im Auto

Das deutsche Fraunhofer-Institut will das Autofahren mit 3D-Displays revolutionieren. In Zukunft soll es mehr Durchblick und ein Extra an Individualität für die Autofahrer geben.

Im Cockpit eines Autos informieren eher altmodische Instrumente mit Zeigern über wichtige Daten wie Geschwindigkeit oder Motordrehzahl. Ganz mutige Autodesigner gönnen ihren Fahrzeugen hin und wieder mal ein digitales Anzeigegerät, das zum Beispiel die Geschwindigkeit in Ziffern anzeigt, anstatt mit einem Zeiger irgendwo hinzuzeigen. Für konservative Autokäufer erinnern solche Armaturenbretter schon an Captain Kirks Raumschiff Enterprise.

3D-Navigation lässt durchblicken
In Zukunft sollen – so stellen es sich zumindest die Wissenschaftler am deutschen Fraunhofer-Institut vor – dreidimensionale Displays alle Informationen liefern, die der Autofahrer brauchen kann. Neben Basisinformationen wie Geschwindigkeit oder Drehzahl werden diese Cockpits auch Navigationshilfen anbieten. Diese Super-Navis projizieren vor den Augen des Fahrers plastische Abbilder der näheren Umgebung, die den Lenker sicher ans Ziel führen.

Armaturenbrett schaut jeden Tag anders aus
Der Clou der neuen Technik: Der Autofahrer kann die neuen Armaturenbretter sogar selbst gestalten. Ganz nach Geschmack wandert der Drehzahlmesser in die Mitte, der Tacho nach links und die Uhr vielleicht nach unten.

Technisch realisiert wird dieses Cockpit durch aufwändige Computertechnik. Zwei Kameras beobachten zum Beispiel den Fahrer und erfassen dessen Sitzposition. Mit dieser Information errechnet der Bordcomputer das perfekte 3D-Bild des Armaturenbrettes. Ein sogenanntes Linsenraster bewirkt, dass das linke Auge die abgebildeten Instrumente aus einer etwas anderen Perspektive wahrnimmt als das rechte Auge. So entsteht ein dreidimensionales Bild, das auch ohne zusätzliche Hilfsmittel wie Brillen oder Datenhelme wahrgenommen werden kann.

Schon zur Cebit 2009 in Hannover soll ein erster Prototyp des Cockpits gezeigt werden, das selbst Mr. Spock vor Neid hätte erblassen lassen.

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