Kriegsverbrecher
Nkunda in Ruanda verhaftet
In Ruanda beherrscht die Volksgruppe der Tutsi die Regierung, auch Nkunda ist ein Tutsi und stammt ursprünglich aus dem Kongo. Er kämpft im rohstoffreichen Ostkongo gegen die Regierungstruppen sowie gegen Hutu-Milizen. Hutus sind ebenfalls eine Bevölkerungsgruppe in Ruanda, die dort Mehrheit in dem Land stellt.
Nach dem Völkermord der Hutus an den Tutsis in Ruanda 1994 hatten sich viele Hutus in den benachbarten Ostkongo zurückgezogen und werden dort seither von Nkundas Truppen bekämpft. Es kam zu Vergewaltigungen und Folterungen. Dem Warlord wird auch vorgeworfen, Kindersoldaten zu rekrutieren.
Seit Sommer 2008 immer wieder schwere Kämpfe
Seit August waren immer wieder schweren Kämpfe im Ostkongo aufgeflammt. Offiziell hatten sich der Kongo und Ruanda zuvor auf eine gemeinsame Ergreifung Nkundas geeinigt, der alle Friedensverträge gebrochen hatte. Nach UN-Angaben wurden seit 2007 rund zwei Millionen Menschen durch die Gefechte vertrieben.
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