Dem Ende entgegen
Fidel Castro deutet seinen baldigen Tod an
Die Erklärung wirkt teilweise wie ein Abschied. Castro schrieb, er habe die Häufigkeit seiner Kolumnen wie geplant reduziert, um die Entscheidungsprozesse in Partei und Regierung nicht zu stören.
Arbeit auch "im Falle meines Todes" fortführen
Kubas langjähriger Staatschef forderte die kubanische Regierung und die kommunistische Partei des Landes auf, ihre Arbeit auch "im Falle seines Todes" fortzuführen. "Mir geht es gut", schrieb der 82-Jährige in dem Beitrag. Niemand dürfe sich jedoch von seinen Artikeln oder "meiner schweren Krankheit oder meinem Tod" von der Arbeit abhalten lassen.
Castro hatte am Mittwoch anlässlich seines Treffens mit der argentinischen Präsidentin Cristina Kirchner seinen ersten Leitartikel seit gut einem Monat veröffentlicht. Mit dem Artikel und dem Treffen mit Kirchner trat der 82-Jährige Spekulationen entgegen, sein Gesundheitszustand habe sich weiter verschlechtert.
"Nicht den geringsten Zweifel an Ehrlichkeit Obamas"
Castro hat sich seit einer akuten Darmoperation im Juli 2006 nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt. Im Februar vergangenen Jahres gab er nach fast 50 Jahren an der Spitze Kubas die Staatsführung an seinen jüngeren Bruder Raul ab. Am Mittwoch schrieb Castro zum Amtsantritt Obamas, er "habe nicht den geringsten Zweifel an der Ehrlichkeit Obamas".
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