Obama-Codenamen
So heißt die “First Family” beim Secret Service
Früher waren die Codenamen natürlich wirklich geheim, heute machen es die Agenten einerseits aus Tradition, andererseits sollen die Namen für Klarheit in der Verständigung bei Einsätzen sorgen. Allerdings klingen sie ziemlich gleich:
Barack Obama wird "Renegade" (Überläufer, aber auch Abtrünniger) genannt, seine Frau Michelle heißt "Renaissance", Tochter Malia "Radiance" (Glanz) und die kleine Sasha "Rosebud" (Rosenknospe bzw. eventuell auch ein Verweis auf Orson Welles' Film "Citizen Kane"). Vizepräsident Joe Biden wird "Celtic" (Kelte) genannt, seine Frau "Capri". Vergeben wurden die Codenamen noch zu Wahlkampfzeiten, auch John McCain ("Phoenix") und Sarah Palin ("Denali", höchster Berg Alaskas) hatten welche erhalten.
Bush als Whiskeyglas
Auch für die Clintons und Bushs gab es Codenamen: Bill Clinton schmeichelte der Secret Service mit "Eagle" (Adler), George W. Bush nannte man "Tumbler" (Stehaufmännchen; lustigerweise ist das auch die Bezeichnung für ein Whiskeyglas). Die First Ladys Hillary Clinton und Laura Bush hießen "Evergreen" bzw. "Tempo".
Weitere Codenamen: Ronald Regan war "Rawhide", Bush senior "Timberwolf", Richard Nixon "Searchlight" und John F. Kennedy nannte der Secret Service "Lancer" (franz. für Kavallerist). Wenn die britische Queen in den USA ist, sprechen Agenten übrigens von "Kittyhawk", Prinz Charles ist "Unicorn" (Einhorn).
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