Blue danube airport

WKO fordert Erhalt der Zubringerflüge

Oberösterreich
04.12.2008 13:35
Die Wirtschaftskammer Oberösterreich fordert, dass auch nach dem AUA-Verkauf an die Lufthansa die Linienflüge ab Linz zu den internationalen Drehkreuzen Wien, Frankfurt und München erhalten bleiben, erklärt Wirtschaftskammerpräsident Rudolf Trauner.

Rund 250.000 Passagiere hätten alleine im vergangenen Jahr die Linienflüge zwischen dem Linzer "blue danube airport" und den drei Hub-Flughäfen frequentiert. Trauner argumentiert, die oberösterreichische Wirtschaft und im Besonderen die Exportwirtschaft würden gerade jetzt in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten die direkten Linienfluganbindungen an die internationalen Hubs brauchen, um über diese ihre Ziele in der ganzen Welt erreichen zu können. Zumindest innerhalb Europas sei es notwendig, an einem Tag hin und retour zu kommen.

Tagesrandverbindungen besonders wichtig
Besonders wichtig sei der Erhalt der Tagesrandverbindungen, die es ermöglichen, von Linz aus Destinationen in ganz Europa am Morgen zu erreichen und am Abend wieder zurückzufliegen. Für ausländische Geschäftspartner der Exportbetriebe gelte das auch umgekehrt. Trauner warnte zudem, am falschen Platz zu sparen: "Werden Zubringerflüge gestrichen, gehen die Passagiere auch für die Anschlussflüge verloren."

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