Durch Finanzkrise

Privatschulden drohen zu explodieren

Die Zahl stark verschuldeter Menschen in Oberösterreich drohe durch Finanz- und Wirtschaftskrise um 30 Prozent zu steigen, rechnen Experten. Landespolitiker fordern Gegenmaßnahmen - etwa ein höheres Existenzminimum.

Seit 1. November liegt das unpfändbare Existenzmimimum bei 779,99 Euro und erhöht sich bei Unterhaltspflichten - "allerdings ungleich weniger als in Deutschland", wie Familienreferent Franz Hiesl (VP) weiß. Er fordert eine Angleichung an das höhere Niveau in Deutschland, damit speziell Schuldnern mit Kindern ein würdiges Auskommen gesichert werden kann. Das würde auch eine verschärfte Bonitätsprüfung bei der Kreditgewährung nach sich ziehen. "Und so die Konsumenten vor unüberlegten Schulden schützen", meint Hiesl.

Grünen-Chef Landesrat Rudi Anschober sieht bei der Steuerreform noch Änderungsbedarf zugunsten von Kleinverdienern, damit diesen mehr Geld bleibt und sie vor der Schuldenspirale besser geschützt sind.


Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Dienstag, 01. Dezember 2020
Wetter Symbol