Sehr optimistisch
Russland setzt auf Entspannung unter Obama
Russland wolle mit den USA eine "strategische Partnerschaft" wie sie mit China bestehe, sagte Medwedew. In den vergangenen Monaten hatten das russische Vorgehen in der Kaukasus-Krise sowie der geplante US-Raketenschild in Osteuropa Spannungen zwischen Moskau und Washington hervorgerufen.
"Vertrauenskrise überwinden"
Die Beziehungen zwischen Russland und den USA seien "sehr umfassend, reich und ziemlich vielschichtig", sagte der russische Staatschef in Anwesenheit der früheren US-Außenministerin Madeleine Albright, die in Obamas Auftrag als Beobachterin an dem Weltfinanzgipfel teilgenommen hatte. In den vergangenen Monaten sei es jedoch zu einer "Vertrauenskrise" zwischen den beiden Ländern gekommen, sagte Medwedew.
Er hoffe auf ein baldiges Treffen mit Obama, um die Beziehungen wieder zu verbessern. "Wir haben die große Möglichkeit, die Beziehungen im vollsten Umfang wieder herzustellen", erklärte der russische Präsident. Er gehe davon aus, dass Obama ebenso wie er selbst dazu bereit sei.
Medwedew bei G-20-Gipfel
Am Rande des Weltfinanzgipfels in Washington war Medwedew auch zu einem Gespräch mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammengekommen. Auf dem Treffen hatten die Staats- und Regierungschefs von mehr als 20 führenden Industrie- und Schwellenländern (G-20) am Wochenende einen Prinzipienkatalog zur Förderung der Weltwirtschaft und einen Aktionsplan zur besseren Regulierung der Finanzmärkte verabschiedet (siehe Infobox).
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