775.542 ¿ Schulden
Nepals Ex-Monarchen bitten um Rechnungserlass
Die Kosten waren in drei Jahren bis zum vergangenen Mai entstanden, als die Monarchie abgeschafft und Gyanendra ins zivile Leben geschickt wurde. Die frühere Königsfamilie hat damals zugesichert, jede Entscheidung der Regierung zu akzeptieren. Wieviel von ihrem Vermögen blieb, ist unklar. Offiziell dürften sich die Gaben in Grenzen gehalten haben.
Wegen der unbezahlten Rechnungen hatte die Elektrizitätsbehörde dem Ex-König und seiner Familie bereits im Oktober gedroht, ihnen den Strom abzudrehen. Die Behörde hatte den Gyanendras eine Frist bis zur ersten Novemberwoche gesetzt, um die Schulden von umgerechnet exakt 775.542 Euro zu begleichen.
Vom Palast ins Landhaus
Bis zur Abschaffung der Monarchie besaß König Gyanendra 22 Paläste und Residenzen in dem Himalaya-Staat. Die meisten Paläste wurden verstaatlicht, nachdem im Mai die Republik ausgerufen worden war. Seit er zum Auszug aus dem Königspalast in der Hauptstadt gezwungen wurde, lebt Gyanendra in einem kleinen zweistöckigen Landhaus am Rande Kathmandus. Von seinen ehemals 600 Bediensteten blieben 75 Sicherheitsbeamte, die dem nicht gerade beliebten Ex-König vor Anschlägen bewahren.
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