Keine Fortschritte
China erklärt Tibet-Gespräche für gescheitert
Darin wird bekräftigt, dass die "Einigung des Vaterlands, die territoriale Integrität sowie die nationale Würde" für das chinesische Volk von "größtem Interesse" sei. In diesen Punkten werde es "niemals Zugeständnisse" geben. Für das Scheitern machte die KP die tibetischen Unterhändler verantwortlich.
Der Dalai Lama wolle eine Abspaltung Tibets erreichen und habe versucht, seine Forderungen nach einer Unabhängigkeit rechtlich zu untermauern. Die Tür zu einer Unabhängigkeit Tibets, egal in welcher Form, "war nie offen und wird niemals offen sein". Die Verhandlungen könnten nur dann zu einem Erfolg führen, wenn der Dalai Lama seine Versuche, China zu spalten, aufgebe.
Schon vor einer Woche hatte der Dalai Lama seine Bemühungen um eine größere Autonomie Tibets für gescheitert erklärt. Bei einem Besuch in Tokio sagte das geistliche und weltliche Oberhaupt der Exiltibeter, mit seiner bisherigen Herangehensweise habe er keinen Erfolg gehabt. Die Unterdrückung in Tibet nehme zu, und sein Vertrauen in die chinesische Regierung werde immer geringer.
Kritik am Kurs des Dalai Lama
Gleichzeitig wachse die Kritik innerhalb der tibetischen Gemeinde an seinem Kurs. Er kündigte für den 17. November eine Konferenz mit Vertretern aller Strömungen im indischen Dharamsala an, auf der über den weiteren politischen Kurs gegenüber China entschieden werden soll.
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