Mi, 26. September 2018

Nicht überlebt

03.09.2008 13:45

68-jähriger Deutscher nach Absturz verstorben

Jener Wanderer, der am Montag in den Weißensee gestürzt ist und von der Besatzung des Linienschiffs gerettet wurde, ist aufgrund seiner schweren Verletzungen im Krankenhaus Klagenfurt verstorben. Der 68-jährige Deutsche war beim Wandern 50 Meter abgestürzt und in den Weißensee gefallen. Ein Gast des Linienschiffs „Weißensee“ beobachtete den Vorfall. Gemeinsam mit dem Schiffseigner und anderen Gästen barg er den im Wasser treibenden Mann. Die Besatzung eines inzwischen eingetroffenen Rettungshubschraubers sowie ein Arzt schafften es, den Mann wieder zu beleben. Anschließend brachte der Hubschrauber den Verletzten ins Landeskrankenhaus Klagenfurt.

Der 68-jährige Pensionist war bereits zehn Minuten im Wasser getrieben, als ihn der Schiffseigner und mehrere Gäste des Linienschiffs am Weißensee aus dem See bargen. Sie starteten sofort mit der Reanimation und retteten dem Mann so wohl das Leben.

Gleichgewicht verloren
Gegen Mittag war der Deutsche aus Neunkirchen-Seelscheid aus Nordrhein-Westfalen am Ostufer des Weißensees auf dem Wandersteg zum Ronacherfels im Bezirk Spittal/Drau unterwegs. Plötzlich verlor er das Gleichgewicht und stürzte etwa 50 Meter durch den Wald und durch ein mit Felsen durchsetztes Gebiet in den Weißensee. Während des Absturzes schlug er mit dem Kopf auf einen Stein auf und verlor im etwa 50 Zentimeter tiefen Wasser das Bewusstsein.

Aufmerksamer Gast
Der Vorfall war von einer Wanderin beobachtet worden, die über Notruf die Bezirksleitstelle Spittal/Drau verständigte. Ein Gast des Linienschiffs „Weißensee“ hatte den Absturz ebenfalls beobachtet und sofort den Schiffskapitän sowie den Schiffseigner informiert. Gemeinsam mit einigen Gästen des Linienschiffs sowie mit dem Schiffseigner bargen sie den Verletzten und begannen mit der Reanimation.

Wiederbelebung glückte
Einige Minuten später traf auch der Rettungshubschrauber des Roten Kreuzes an der Unfallstelle ein. Die Besatzung konnte gemeinsam mit einem Arzt aus Techendorf den verunfallten Pensionisten wieder beleben. Der Rettungshubschrauber flog ihn anschließend in das Landeskrankenhaus Klagenfurt.

Symbolbild

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