Das Spieltempo war bereits von Beginn an sehr flott. In der vierten Minute gaben Zickler für Salzburg und Bukva für Kärnten die ersten Warnschüsse ab.
Salzburg-Tor nicht gegeben
Zwei Minuten später zog sich Schiedsrichter Schörgenhofer den Unmut der Salzburger zu, als er einen Kopfball-Treffer von Janko wegen angeblich vorangegangenen Foulspiels an Riedl aberkannte. "Die Entscheidung war richtig, Janko hat mich mit den Händen hinuntergedrückt", beteuerte Riedl in der Pause.
Stangenschuss durch Tchoyi
Die Salzburger, die besser ins Spiel gestartet sind, verzeichneten durch Tchoyi in der 19. Minute einen Stangenschuss. Glück für Kärnten! Zudem schoss Jezek nach optimaler Vorlage von Zickler Kärnten-Goalie Schranz genau in die Hände - doch bald kamen die Hausherren vor allem durch Adi zu ihren Chancen.
1:0-Führungstreffer
In der 28. Minute zog der Brasilianer nach einem Fehler von Salzburgs Christoph Leitgeb in Richtung gegnerisches Tor, sein Schuss wurde aber von Boussaidi abgeblockt. 13 Minuten später scheiterte Adi nach Ideal-Vorlage von Weber an Salzburg-Keeper Ochs, unmittelbar vor der Pause (46. Minute) aber machte es der Angreifer nach sehenswertem Doppelpass mit Junuzovic besser und ließ dem Keeper mit einem Schuss ins lange Eck keine Chance.
Salzburg zeigte dann mehr Elan
Nach der Pause kam der Vizemeister mit deutlich mehr Elan aus der Kabine und wurde in der 52. Minute erstmals gefährlich, ein Drehschuss von Janko landete allerdings genau in den Armen von Schranz.
Auf Ausgleich gedrängt
Vor allem in der letzten halben Stunde machte Salzburg Druck auf den Ausgleich. Jedoch: Mehr als Kopfbälle durch Janko (71.), Sekagya (71.), den eingewechselten Nelisse (73.) und Zickler (80.), die allesamt ihr Ziel verfehlten, schauten nicht mehr heraus. Auf der anderen Seite wurde Kärnten durch einen Wolf-Schuss (83.) noch einmal gefährlich.
Schinkels: "Müssen am Boden bleiben"
Am Ende gab es Riesenfreude über den 1:0-Sieg gegen Salzburgs Millionenstars - auch Kärnten-Coach Frenkie Schinkels strahlte über das ganze Gesicht: "Die Salzburger waren sehr langsam im Zentrum, das haben wir gewusst. Adi hat das Spiel entschieden, mit dem Tor und mit seiner Gefährlichkeit. Wir müssen aber am Boden bleiben und schauen, dass wir das Stadion weiter so füllen."
Sehr erfreulich der Tabellenstand: Austria Kärnten befindet sich nach acht Runden mit elf Punkten auf Rang sechs.
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