Eröffnung "gespielt"
Auch bei Olympia 2000 war nicht alles echt!
Die Chefs des australischen Orchesters gaben am Donnerstag zu, dass die Musiker ihren Auftritt nur mimten. "Die gesamte Eröffnung wurde vorab aufgezeichnet. Zudem wurde ein kleiner Teil der Musik vom Symphonieorchester aus Melbourne (MSO) gespielt", sagte Libby Christie, die Managerin des Orchesters.
"Eigentlich eine gängige Praxis"
Laut Christie wollten die Veranstalter der Spiele "nichts dem Zufall überlassen". Die Kollegen aus Melbourne seien deshalb eingesprungen, weil das Orchester aus Sydney "sonst in Arbeit untergegangen wäre". "Es ist eigentlich eine gängige Praxis. Hätten die Spiele in Melbourne stattgefunden, dann wären wir wahrscheinlich für das MSO eingesprungen", wird die Managerin zitiert. Auftritte, die in Wahrheit vom Band kamen, habe es immer wieder gegeben – wie etwa bei der Rugby-WM 2003 – seien aber dennoch eher die Ausnahme und nicht die Regel.
"Milli-Vanilli"-Skandal in Peking
Bei den erst kürzlich zu Ende gegangenen Olympischen Spielen in Peking hatte vor allem der Fall der siebenjährigen Yang Peiyi für Aufregung gesorgt. Die kleine Yang hatte zwar das Lied zur Eröffnung gesungen, wurde aber von den Veranstaltern für zu "hässlich" befunden, wodurch die extra gecastete neunjährige Lin Miaoke auf der Bühne Playback sang (siehe auch Video in der Infobox!).







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