Stadt und Fahrrad

Donaubrücken bleiben für Radler Hindernisstrecken

Oberösterreich
22.08.2008 19:16
Die Spritpreise treiben zwar immer mehr Linzer zum Umstieg aufs Fahrrad. Aber die Donau bleibt für sie ein nahezu unüberwindliches Hindernis. Denn auf der Eisenbahnbrücke ist der Radweg gesperrt, und bei der Nibelungenbrücke keine Besserung in Sicht.

"Die Radler fahren ja am Fußgeherweg", schimpfen viele Passanten auf der Eisenbahnbrücke. Aber die Radler flüchten nur dorthin, denn der Radweg ist noch bis Mitte September wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Und auf der Straße gleicht das Radeln einem Spießrutenlauf.

Auf der Nibelungenbrücke ist ja auch keine Besserung in Sicht. Die Grünen bevorzugen auf Basis der Verbreiterungsstudie (wir berichteten) eine einseitige Erweiterung (auf der Westseite). Ohne Auffahrtsrampen, womit die Kosten rund 8 Millionen Euro betragen würden. Die SP will Brücke und Rudolf-Kreuzung gemeinsam behandeln. Denn eine einseitige Verbreiterung ist für sie städtebaulich problematisch. Und die VP wartet noch auf konkrete Vorschläge vom roten Planungs- und vom grünen Mobilitätsstadtrat.

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