Mo, 23. Juli 2018

Freedom Fighters

09.10.2003 18:16

Hilfe, die Russen sind da!

New York, 2003: Die Russen sind drauf und dran, die Hauptstadt der freien Welt einzunehmen. Das lässt sich ein echter New Yorker natürlich nicht bieten. Und so zieht man zunächst allein, später im Team los, um die Stadt zu befreien. Dabei ist Freedom Fighters längst nicht so angestaubt, wie das Szenario vermuten lässt.
Der Titel aus dem Hause EA bläst auf PCund allen Konsolen zum Kampf gegen die Russen. Krone.at hat dieXbox-Version getestet. Auf den ersten Blick ist Freedom ein klassischer3rd-Person-Shooter mit hervorragender Grafik (die Hitman-2-Engineist im Einsatz).
 
Dabei kann Freedom Fighters mit einigen Feinheitenaufwarten, die das Spiel aus der grauen Masse des Genres hervorheben.Zum einen besticht das Spiel durch eine packende Story mit deteilverliebtemLeveldesign. Eine makellose deutsche Lokalisierung macht die Atmosphärepefekt.
 
Im Kampfgetümmel selbst sorgt das Team-Featurefür viel Abwechslung: Im Laufe des Spiels kann unser FreedomFighter nämlich bis zu zwölf Mitstreiter für diegute Sache gewinnen. Diese befehligt er dann per Gamepad. So kannman sich etwa selbst im Hinterhalt als Sniper versuchen, währenddas eigene Team an die Front geschickt wird.
 
Munition ist nie Mangelware, da man Waffen undPatronen der Gegner aufsammeln kann. Auf dem Schlachtfeld großzügigverteilt findet man außerdem Medikits, mit denen man nichtnur sich selbst, sondern auch die Teamkollegen heilen kann.
 
Etwas gewöhnungsbedürftig ist bei derKonsolenversion das Zielen mit der Waffe. Während man amPC einfach mit der Maus klickt, muss man hier mit dem linken Ministickzoomen, mit dem rechten anvisieren und schließlich mit derrechten Schultertaste feuern. Eine Autoaim-Funktion hilft aberdabei.
 
Abgesehen davon, dass das Spiel etwas kurz geratenist, gibt´s keine weiteren Kritikpunkte. Für Shooter-Fansist Freedom Fighters eigentlich ein Pflichtkauf.

Das könnte Sie auch interessieren

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.