Vor China-Besuch
Bush “tief besorgt” über Menschenrechte in China
Die USA stünden "in klarer Opposition zu der Verhaftung von Dissidenten, Menschenrechtlern und religiösen Aktivisten", sagte Bush. Die Chinesen "verdienen grundlegende Freiheitsrechte, die das natürliche Recht aller Menschen sind". Der US-Präsident zeigte sich optimistisch, dass es auch in China einen Wandel geben werde.
"Schwere Einmischung"
Bereits vor Bushs Reise war es zu Spannungen zwischen Washington und Peking in Menschenrechtsfragen gekommen. Die Regierung in Peking hatte ein Treffen des Präsidenten mit fünf chinesischen Dissidenten in der US-Hauptstadt als "schwere Einmischung in innere Angelegenheiten" kritisiert. Das US-Abgeordnetenhaus hatte daneben die chinesische Führung in einer fast einstimmig verabschiedeten Resolution zur Einhaltung der Menschenrechte aufgefordert.
USA wollen "Tyrannei" in Burma beenden
Harsche Kritik übte Bush auch am Militärregime in Burma. Die USA würden sich für ein Ende der "Tyrannei" in dem Land einsetzen. Er rief die Junta dazu auf, die seit Jahren unter Hausarrest stehende Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi und alle anderen politischen Häftlinge freizulassen.
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