„Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen, wie wir erfahren haben, dass wir wieder daheim einziehen dürfen. Es wird zwar noch wöchentlich kontrolliert, ob es Veränderungen gibt, aber unser Haus hat gar keine Schäden“, freuen sich Ernst und Maria Pointl über die Heimkehr nach mehr als acht Monaten im „Exil“. Sie sind sich einig: „Wir haben so viel Nähe und Hilfsbereitschaft von der Familie, Freunden und Nachbarn erlebt, das hat uns die ganze Zeit aufrechterhalten.“ Ihnen blutet nur das Herz, weil ihr stets gehegter Grund so verwüstet wurde.
Die Wildbachverbauung hat im Kampf gegen die Hangrutschung bereits sechs Millionen Euro eingesetzt. Ihr Chef Wolfgang Gasperl freut sich über die erfolgreichen Maßnahmen: „Wir haben alle zwölf Häuser zur temporären Benutzung freigegeben. Das ist aber noch keine absolute Freigabe, weil wir die Häuser weiterhin im Auge behalten müssen. Bei zwei Gebäuden müssen Infrastrukturprobleme bei den sanitären Anlagen geklärt werden, dann sind auch sie wieder bewohnbar. Das müssen die betroffenen Hausbesitzer jetzt aber selbst mit den Versicherungen abklären.“
Foto: Hörmandinger
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.