Dutzende Verletzte
Al Kaida bekennt sich zu Anschlägen in Algerien
Am 3. August hatte ein Selbstmordattentäter ein Polizeigebäude in Tizi Ouzou, 150 Kilometer östlich der Hauptstadt Algier, attackiert. Dabei wurden nach Angaben des algerischen Innenministeriums 25 Menschen verletzt, darunter vier Beamte.
Bei dem Anschlag am 23. Juli hatte sich der Attentäter neben einem Militärkonvoi in der ostalgerischen Stadt Lakhdaria in die Luft gesprengt und dabei laut Medienberichten 13 Soldaten verletzt.
Terror islamischer Fanatiker
Algerien wird seit vielen Jahren von Terroranschlägen islamischer Fanatiker heimgesucht. Auslöser war das Verbot der Islamistenpartei FIS 1992, nachdem sich ein Sieg der Partei bei den Parlamentswahlen abgezeichnet hatte. Das Parlament wurde damals aufgelöst und die meisten Islamisten gingen in den Untergrund, um sich dem bewaffneten Kampf anzuschließen.
Schätzungen zufolge kamen in den vergangenen 15 Jahren bis zu 200.000 Menschen in Algerien durch politisch motivierte Gewalt ums Leben. Algeriens Präsident Bouteflika versuchte durch einen nicht unumstrittenen Versöhnungskurs mit den Islamisten das Blutvergießen zu stoppen.
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