Boot gekentert
14 Todesopfer bei Flüchtlingsdrama vor Spanien
Laut Angaben der Behörden sind unter den 14 Vermissten auch ein Kind und vier Frauen. Es bestehe kaum Hoffnung, sie noch lebend zu finden, hieß es beim Seenot-Rettungsdienst. Ein Flugzeug und zwei Schiffe beteiligten sich an der Suche nach den Flüchtlingen.
Wie die Überlebenden berichteten, seien sie zwei Tage vorher in Marokko gestartet. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten Sturm und bis zu vier Meter hohe Wellen. Die Geretteten kamen nach einer ärztlichen Untersuchung in ein Aufnahmelager.
Immer wieder versuchen Immigranten aus Afrika, mit kleinen Booten aufs spanische Festland oder die Kanarischen Inseln zu gelangen. Bei den gefährlichen Überfahrten kamen im vergangenen Jahr nach offiziellen Angaben rund 900 Menschen ums Leben. Hilfsorganisationen gehen jedoch von mindestens 3.500 Toten aus.
Symbolbild
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