Die „90 Prozent weniger Staubbelastung“, auf die Eder stolz ist, sind im Vergleich mit den achtziger Jahren gerechnet, als massive Bürgerproteste - von der „OÖ-Krone“ unterstützt - Unternehmen und Politik zum Umdenken zwangen. Mit dem Ersatz alter „Dreckschleuder“-Anlagen begann ein Modernisierungsprogramm, das mit den Milliarden-Investitionen von „Linz 2010“ und „L 6“ noch immer am Laufen ist und die Voest auch wirtschaftlich an die Weltspitze brachte: „Wir sind in fast allen Bereichen Benchmark“, freut sich Eder.
Bei der Staubreduktion ist der Plafond erreicht: Laut der „Aquella“-Studie österreichischer Unis, die vom deutschen Fraunhofer-Institut bestätigt wird, ist die Voest nur noch für sieben Prozent der Feinstaub-Belastung in Linz verantwortlich. „Weitere Reduktionen würden nicht mehr viel bringen“, so Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: „Die Industrie hat ihre Hausaufgaben gemacht, jetzt sind vor allem die Verkehrspolitiker am Zug.“
Die Voest kümmert sich um die weitere Reduktion von Schwefel- und Stickoxiden. Im Rahmen von „L 6“ laufen 50 „umweltrelevante Programme“, erklärt Eder.













Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.