Mi, 15. August 2018

Nur ein Scherz

18.06.2008 16:06

Weder Sex noch Blowjobs auf Ryanair-Flügen

Ein "Scherz" des für seine vollmundige Ausdrucksweise bekannten Chefs der Billigfluggesellschaft Ryanair, Michael O'Leary, hat sich verselbstständigt und für Aufsehen in Medien gesorgt. Online-Medien in Deutschland und Österreich zitieren den Chef des irischen Billigfliegers mit angeblichen Plänen für eine Business Class samt Sex, die künftig auf Langstreckenflügen angeboten werden sollen.

"Das kann ich nicht bestätigen, das sind definitiv nicht die Pläne von Herrn O'Leary", sagte eine Ryanair-Pressesprecherin am Mittwoch auf Anfrage. Es habe sich schlicht um einen Witz gehandelt.

Zuvor hatten einige Webportale von einer Pressekonferenz O'Learys in Düsseldorf berichtet, wonach auf Langstreckenflügen in die USA Betten samt Sex zum Preis von 4.000 bis 5.000 Euro angeboten werden sollen. Der Satz fiel auf die Frage einer Journalistin, ob es unterschiedliche Klassen auf den Transatlantik-Flügen geben solle. O'Leary darauf: "Ja, eine große Economy Class mit Sitzen um zehn Euro und eine Business Class mit Betten und Blowjobs extra für die Fluggäste."

"Viele Leute haben darüber gelacht", sagte die Pressesprecherin. Doch offenbar haben nicht alle den Witz als Witz verstanden. Oder nicht alle finden ihn lustig. O'Leary schieße über sein Ziel hinaus, indem er sein Personal als potenzielle Prostituierte darstelle, heißt es etwa in einem Bericht eines deutschen Online-Portals.

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